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Reiseberichte

Hier veröffentlichen wir die Berichte über die insbesondere von Ina und Jörn Ahlrichs geplanten und durchgeführten Reisen

Busreise ins Naturparadies Havelland

                     Die Havellandreise-Gruppe vor dem Schloß Oranienburg.

 

               Reisegruppe des DRK OV Barsbüttel

                                    vertreten durch Ina und Jörn Ahlrichs

                                     Keilaer Straße 8, 22885 Barsbüttel                             
                                     Tel. 040-670951, Fax 040-67037                             
                                      E-Mail: Ina.Ahlrichs@t-online.de

                 Reise ins Naturparadies Havelland vom

                               15.07. - 19.07.2019

Montag 15.07.2019

In Barsbüttel fahren wir um 08.00 Uhr ab. Zügig geht es über die Autobahn bis Wittstock/Dosse, dann weiter über Landstraßen bis Zehdenick/Mildenberg. Nach kurzer Suche finden wir bei der Ziegelei die MS Klabautermann. Wir können gleich einsteigen, so daß unsere Minikreuzfahrt sofort beginnt. Während unseres leckeren Mittagessens schippert uns der Kapitän über die verwunschenen, total begrünten Havelarme. Wir empfinden schon die ersten Stunden als völlige Entspannung. Es ist wunderbar, einfach durch die grüne Wildnis zu gleiten, Wasservögel zu beobachten, den wenigen Paddlern zuzuwinken. Die Schiffscrew verwöhnt uns mit Kaffee und Kuchen und einer sehr leckeren kalten Platte zum Abendessen. Nach einer Stunde Busfahrt erreichen wir unser erstes Hotel, das Ringhotel Schorfheide, mitten im Wald gelegen.

Dienstag, 16.07.2019

Nach einer wunderbar ruhigen Nacht starten wir früh um 08.30 Uhr zum zweiten Tag unserer Flußkreuzfahrt. Der Bus bringt uns in Henningsdorf zur MS Klabautermann, wo Kapitän und Mannschaft uns schon erwarten. Aber zuerst wollen wir unserem Geburtstagskind Karin unser Ständchen bringen und unsere vielen bunten guten Wünsche übergeben.

Nachdem wir gestern nur die idyllischen Havelstrecken entdecken konnten, zeigt uns die Havel heute, was sie auf ihrem Weg so für uns bereit hält. Wir durchfahren einige Schleusen. Über die Spandauer Havel erreichen wir den Wannsee. Der entpuppt sich als riesiggroßer See mit vielen Haus- und Segelbooten. Es ist für uns phantastisch, die entspannten Bilder auf uns wirken zu lassen. Die Potsdamer Havel verwöhnt uns mit einer kilometerlangen Seenlandschaft. Brandenburg ist unser nächstes Tagesziel.

An Bord der MS Klabautermann versorgt uns die Crew mit Welsfilet am Mittag, Erdbeerkuchen zum Kaffee sowie einem tollen Grillbuffet am Abend. Im Hotel in Schorfheide beenden wir den Tag mit vielen guten Gesprächen in der Bar.

Mittwoch, 17.07.2019

In Brandenburg wartet die MS Klabautermann auf uns. Wir durchfahren auf den ersten Kilometern eine bezaubernde Havellandschaft. Nach der Passage der Vorstadtschleuse Brandenburg erreichen wir den Quenz- und später den Plauer See. Unser Schiff muß durch die Schleppzugschleuse Bahnitz, erbaut in der Blüte der Schleppschifffahrt um 1900. Man hält das Gebiet der Unteren Havel für so schützenswert, daß hier vor einigen Jahren der Verkehr von Frachtschiffen verboten wurde.

In der Optikerstadt Rathenow endet unsere kleine Flußschifffahrt. Unser Bus bringt uns in das Hotel an der Havel in Oranienburg. An den drei Tagen mit Fahrten auf der Havel haben wir an jedem Tag einen anderen Eindruck von der Havel bekommen. Zuerst präsentierte sie sich als kleiner Fluß, der durch eine idyllische Landschaft führte, am zweiten Tag durchquerten wir eine große Seenlandschaft, am dritten Tag erlebten wir eine sehr abwechslungsreiche Flußlandschaft im strahlenden Sonnenschein. Hier tummelten sich unzählige Freizeitkapitäne mit ihren Hausbooten.

Donnerstag, 18.07.2019

Der Reisetag steht unter dem Motto: "Theodor-Fontane-Tour".

Um 09.30 treffen wir am Bahnhof Nauen unsere Reiseleiterin Jutta. Sie erzählt - natürlich - von Fontane, rezitiert den "Herrn von Ribbeck". Wir besuchen eine interessante Fontaneausstellung im Schloß, machen einen Rundgang im kleinen Dörfchen Ribbeck, stehen am Birnbaum an der Kirche. Ein Stück vom ersten Birnbaum steht in der Kirche. Ribbeck lockt mit seinem Namen etliche Besucher in den Ort, die alle der Geschichte auf der Spur sind. Schön ist es hier.

Weiter geht's nach Lehnin, dem ehemaligen Zisterzienserkloster. Hier sind wir wirklich auf Fontanes Spuren und versuchen, Fontanes Schilderung vor Ort nachzuvollziehen.

Der anschließende Stopp beim Bäcker und der Genuß von Kaffee und Kuchen stimmt uns fröhlich. In Werder verabschieden wir unsere Führerin. Unser Fahrer, Herr Meier, fährt uns sicher ins Hotel. Hier sitzen wir noch lange in großer Runde zusammen und freuen uns über das tolle Wetter, das harmonische Miteinander.

Freitag, 19.07.2019

Heute steht die Besichtigung des Schlosses Oranienburg auf dem Programm. Es ist einer der bedeutendsten Barockbauten der Mark Brandenburg. In zwei Gruppen werden wir durch die vielen unterschiedlichen, sehr intensiv renovierten Räume des Schlosses geführt. Wir sind sehr beeindruckt von dem Kleinod. Nach einer wunderbaren, kurzen Freizeit treten wir die Heimreise nach Barsbüttel an. Wir sind begeistert von den vielen schönen Eindrücken, die wir von dieser Kurzreise mit nach Hause nehmen können. Es war eine sehr nette Reise mit lieben Mitreisenden, die achtsam miteinander umgingen. Vielen Dank, daß wir mit Euch zusammen sein konnten.

Ina und Jörn Ahlrichs

Reise nach Schengen

DRK-Reise nach Trier und Luxemburg vom 16. - 20.06.2019

Sonntag, 16.06.2019

Um 08.00 Uhr starten wir am AKKU zu unserer Kurzreise. Die Busfahrt macht bei ausgezeichnetem Wetter viel Freude. Zwischendurch gibt es- wie bei uns üblich - unser Picknick. Im strahlenden Sonnenschein schmeckt es vorzüglich.

Im Kloster Maria Laach erleben wir die letzte Stunde einer Familienwallfahrt. Wir lauschen den Liedern, singen z.T. mit, versuchen, die aufbauenden Worte der Geistlichen aufzunehmen, genießen die wunderbare, Kraft spendende Atmosphäre und Umgebung.

Bei der Ankunft im Hotel werden wir sehr freundlich und aufmerksam empfangen. Die Zimmerverteilung geht reibungslos und professionell über die Bühne. Nach dem Abendessen benötigen wir etwas Bewegung, erkunden die Umgebung, bewundern der sehr schönen, aussagekräftigen Handwerkerbrunnen. Am Viehmarkt, dicht am Hotel, beenden wir in netter Runde diesen ersten Reisetag.

 Montag, 17.06.2019

Das Thema des Tages lautet: Trier intensiv. Mit Marita Lehnen, unserer Reiseführerin für die nächsten Tage, lernen wir die älteste Stadt Deutschlands auf angenehme Art kennen. Marita ist eine sehr gute, belesene Reiseleiterin, bringt ihr Wissen wunderbar an den Mann bzw. die Frau. Von Remich aus genießen wir die kleine Schifffahrt auf der Mosel. Die vorbei gleitende Landschaft sieht so ruhig und friedlich aus.

In Schengen besichtigen wir "die Wiege Europas", folgen den Gedanken der Gründerväter und freuen uns über unser Europa der freien, offenen Grenzen.

Wir haben Hunger. Leider fehlt die Zeit, in der kleinen Brasserie einzukehren. Dafür gibt es ein außergewöhnliches Menü: kalte Würstchen, saure Gurken, ziemlich extravagant, aber immerhin knurren unsere Mägen nicht mehr.

Ws folgt eine lehrreiche Wein- und Cremantprobe beim Winzer. Die Gruppe genießt die Sonne im Weinberg, Flüssiges im Glas, viel Informationen vom Chef. Wir fühlen uns sehr wohl hier.

Im Hotel wird uns das Abendessen am Tisch serviert. Es gibt Zander. Der obligate Abendspaziergang führt uns wieder zum nahen Viehmarkt. In großer Runde lassen wir den Tag bei schönen Gesprächen ausklingen. Sehr gut!

 Dienstag, 18.06.2019

Luxemburg-Stadt, Kirchberg, Banken- und Europaviertel stehen auf dem Programm. Wir versuchen, die Geschichte des kleinen Landes und seiner Hauptstadt aufzunehmen, laufen entlang der Stadtmauer, sind bestürzt über die Berichte von den Geschehnissen der Jahre 1944/45.

In der Altstadt haben wir Freizeit, versuchen, Preisvergleiche anzustellen, wundern uns über die Angaben des hohen Verdienstes in der Hauptstadt (mindestens doppelt so hoch wie in Deutschland). Wir können die vielen unterschiedlichen Informationen einfach nur zur Kenntnis nehmen und versuchen, im Gedächtnis zu speichern.

Das Programm führt uns weiter nach Echternach. In der wunderbaren Basilika erfreuen wir uns an den farbenfrohen Fenstern, vernehmen die Geschichte des Hauses, genießen in den Informationsräumen den kleinen Film von der Springprozession. Es ist schon eine einzigartige und ziemlich eigenwillige Prozession.

An der Sauer entlang führt der Weg zurück nach Trier. Marita läßt den Bus an einer bizarren Felsformation im Wald halten. Atemlos stehen wir unter dieser wild bewachsenen Felsnase, genießen die wunderbare Luft im Wald. Der Regen im vergangenen Jahr hat zu schweren Überschwemmungen geführt. die Schäden sind immer noch zu sehen.

Wunderbare Gespräche in großer Runde auf dem Viehmarkt beenden diesen wunderbaren Reisetag.

 Mittwoch, 19.06.2019

Ardennen - Unser erstes Ziel ist Vianden. Hier bewundern wir die wunderschönen Fenster in der Trinitarierkirche, das rot-blaue Kreuz der Trinitarier, lauschen  Maritas Ausführungen zu deren Geschichte. Sie bringt alles außerordentlich interessant rüber.

Weiter fahren wir nach Clervaux, einem süßen Städtchen im Norden Luxemburgs. Entsetzt lauschen wir den Berichten der Gräueltaten der Jahre 1944/45. Dieser Teil unserer Geschichte darf sich nie wiederholen!

Wir sehen uns die Ausstellung "Family of Man" in der Burg an. Edvard Steichen hat 503 schwarz-weiß Fotos aus einigen Millionen von Fotos ausgesucht, die als Dokumente des menschlichen Lebens in Themenbereichen zusammen gebracht wurden und heute noch die Menschen bezaubern und nachdenklich stimmen.

Abendessen gibt es in der Weinstube Kesselstadt. Das ist so gar nicht in unserem Sinne, deshalb beenden wir abrupt die Zeit in der Weinstube und erleben dann einen herrlich lauen Sommerabend draußen auf dem Viehmarkt. Alle Mitglieder der Reisegruppe sind an diesem letzten Abend in Trier dabei. Bei langen Gesprächen und guten Getränken genießen wir diesen Abend als zauberhaften Abschluß unserer Zeit in Trier.

 Donnerstag, 20.06.2019

Ganz human geht es morgens um 09.00 Uhr Richtung Barsbüttel. Leider kommt es unterwegs immer wieder zu kleinen oder größren Staus, so daß wir erst gegen 21.00 Uhr zu Hause sind, müde, aber glücklich, daß alles gut geklappt hat und wir eine wunderbare Zeit gemeinsam genießen konnten.

 Ina Ahlrichs

Reise nach Thüringen